WIR WOLLEN RÖCKE

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Wie trage ich einen Rock, was muss ich beim Kauf beachten, welcher Rock steht mir? Es gibt so viele Fragen zum Thema Rock, deshalb gibt es von mir als Co-Autorin bei der Schminktante wieder einen Beitrag in ihrem Blog. Hier könnt ihr meinen Originalbeitrag lesen.

Wir wollen Röcke

Der Sommer ist fast vorbei, doch der Herbstbeginn und der nahende Winter hindern uns nicht daran, weiter Röcke zu tragen. Röcke kann man das ganze Jahr über tragen, selbst Sommerröcke können herbst- und wintertauglich gemacht werden.

Doch manchmal beginnt der Ärger schon beim Rockkauf selbst. Motiviert und in Vorfreude auf einen neuen, der Figur schmeichelndem Rock, betritt man das Geschäft und verlässt es oft völlig frustriert, weil irgendwie wieder jeder Rock nicht richtig passt. Es ist schwierig den perfekt sitzenden Rock zu finden und noch schwieriger die passenden Schuhe.

Moodboard Rock

Im Moment sind auf den Laufstegen und in den Geschäften vermehrt Lederröcke zu sehen. An den Models ja ganz chic, doch eignen sie sich wirklich für den Alltag? Man assoziiert ja dazu irgendwie gleich Peitsche und Lackstiefel.
Wenn man den Lederrock nicht zu eng und zu kurz trägt und genügend lässige Kleidungsstücke drumherum drapiert, kann es funktionieren. Ein schöner Wollpullover, eine blickdichte Strumpfhose, ein Boyfriendshirt und Boots wirken Wunder. Etwas eleganter wirkt es mit kniehohen Stiefeln, aber unbedingt aus mattem Leder oder Wildleder, auf gar keinen Fall glänzendes Leder oder Lackleder. Ein locker fallender Wollmantel oder die im Moment schön lang geschnittenen Wolljacken darüber. Fertig.

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Der Klassiker unter den Röcken ist immer noch der Bleistiftrock. Christian Dior war einer der ersten, der den Bleistiftrock gegen Ende der 40er Jahre vorstellte. Der Rock schränkt zwar etwas die Bewegungsfreiheit ein, aber immerhin können wir sicher sein, dass er nicht von einer Windböe erfasst wird und wir im Freien stehen.
Durch seine höher geschnittene Form eignet er sich sehr gut für Frauen mit Kurven, einzige Voraussetzungen sind ein flacher Bauch und Highheels, ob als Pumps, Peeptoes oder Stiefeletten. In der sportlichen Version aus leichtem Baumwollstoff habe ich ihn auch schon oft in der Kombination mit Sneakern gesehen, was auch ganz spannend aussieht. Der Pencilskirt lässt sich wirklich gut kombinieren. Ob als Jeans-, Leder- oder Wollvariante. Tragt ihr ihn fürs Business, dann nehmt eine Seidenbluse, Hemd, Schluppenbluse oder Blazer dazu. Probiert für die Freizeit ein einfaches Shirt oder Pullover. Sehr schlanke kurvenfreie Frauen sollten lieber die Finger vom Bleistiftrock lassen, denn sie wirken darin oft staksig und dürr.

Es gibt ganz wenige Röcke, die jeder Frau stehen. Einer davon ist der Wickelrock. Er passt sich wunderbar dem Körper an, wenn man ihn nicht zu klein und zu kurz kauft. Es gibt auch Fake-Wickelröcke, die nur optisch gewickelt aussehen, die funktionieren in der richtigen Größe natürlich auch. Dazu passen gut ein schlichtes Shirt oder Bluse, Ballerinas, Flip Flops, Pumps oder Ankle Boots.

Im Moment sind besonders Faltenröcke angesagt, in allen Varianten von kurz, midi bis lang. In Materialien von Baumwolle, über Wolle und Neopren bis Leder. Mit schmalen und mit breiten Falten. Dazu trägt man meinst Ankle Boots oder Stiefeletten. Für große schlanke Frauen sehr schön in der Midi-Variante, die bis unter das Knie reicht. Für den Rest von uns gilt wieder…entweder flacher Bauch oder den Bauch verstecken unter einem locker darüber fallenden Shirt, Bluse oder Pulli. Damit werden auch andere Rockvarianten für uns tragbar, nur nicht der Ballonrock. Versuchen wir den Bauch mit einem weiten Oberteil zu verstecken, sehen wir leider so aus, wie der Rock heißt.

Aktuell begeistern mich leicht, aber nicht zu weit fallende Röcke mit Taschen. Sie sind bequem, man kann die Hände gut darin verstauen und die aktuellen Schuhe und Mäntel passen hervorragend dazu. Stiefeletten, kniehohe locker das Bein umspielende Stiefel, dunkle blickdichte Strumpfhosen schmeicheln der Figur und verstecken mögliche Kullerwaden.

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Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich stehe immer wieder vor dem Spiegel und ertappe mich bei der Überlegung, was ich vom Rock an abwärts anziehen kann, um die Beine zu betonen oder zu verstecken. Dabei kommt es leider immer auf die Beschaffenheit der Beine an. Haben wir früher die Strumpfhose einfach weggelassen und nur schnell die Beine eingecremt, müssen wir heute allerhand Vorarbeit leisten. Fragend nach, sieht man die Krampfadern, wie verstecke ich meine Knubbelknie, welche Strumpfhosen- oder Strumpffarbe kann ich nehmen, drehen wir uns vor dem Spiegel. Mit einer glatten blickdichten Strumpfhose in schwarz, die nicht glänzt in guter Qualität ist man bestens beraten. Ihr solltet sie unbedingt in euer Basic-Sortiment aufnehmen. Sie versteckt fast alle Problemchen, streckt und strafft das Bein und bei bestimmten Sorten, wird sogar der Bauch weggedrückt. Sie passt unter alle Röcke. Je nach Outfit könnt ihr natürlich auch in der Farbe variieren. Versucht Braun, Marine, Dunkelgrün, Anthrazit, Bordeaux. Hauptsache sie bleibt dunkel. Für die kälteren Jahreszeiten gibt es übrigens auch wärmende Varianten.

Ich habe für Euch hier auch noch eine kleine Linkliste zusammengestellt. Dem Rocktrend folgend beschäftigen sich nämlich ziemlich viele Plattformen mit dem Thema. Nachgeschaut habe ich z.B. bei der Modeflüsterin, die HIER zum Thema Rock geschrieben hat. Bei edelight findet Ihr in diesen Tagen sogar einen ganzen Röcke-Guide zusammengestellt, der hilft, den richtigen Rock und die passenden Kombinationsmöglichkeiten zu finden.

Ich hoffe, ich habe euch ein wenig Lust auf Rock gemacht.

In diesem Sinne „Rockt“ den Tag. 🙂

Alles Liebe

 

Fotos: Guido Werner

 

Linkliste Collage:

1 H&M Lederrock
2 Zara Strickponcho
3 Lady Kiara Wildlederstiefel
4 Saint Laurent Bluse
5 Cos Kaschmirmütze
6 MCQ Alexander McQueen Ledertasche
7 Wickelrock Zara
8 Zara Rock mit Taschen
9 Massimo Dutti Rock mit Print

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